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IRONMAN 70.3 GEELONG/AUSTRALIA 8.Februar 2009 www.ironmanoz703.com
Saisonauftakt DOWN UNDER...
Knappes Rennen um die Medaillen... (See the English race report below)
Das erste Rennen der Saison ist immer mit komischen Gefühlen verbunden. Meistens kommt man aus einer Trainingsphase nach der Winterpause und tritt dann an um zu sehen was die vielen Stunden an Training für positive Spuren hinterlassen haben. Nun habe ich seit Dezember einen neuen Trainer, für viele ist Mark Allen eine Ikone, für mich ist er einer der speziellsten Menschen, die ich in meinem Leben getroffen habe und es gibt wenige die mehr über Triathlon und Training wissen wie er. Trotzdem war ich nervös und hatte doch in den Tagen vor dem Rennen, nachdem ich den Jet-Lag endlich verdaut hatte, gemischte Gefühle.
Dann am Tag vor dem Rennen hatten wir eine weitere Hitzewelle, die gerade rechtzeitig zum Rad-CheckIn ihr High hatte: 47,6 °C!!! Am Wettkampfmorgen fühlte ich mich ganz gut. Ich kämpfe zwar immer noch mit meinem Rückenschmerzen und den Nachfolgen der Verletzung, aber ich habe doch seit Hawaii starke Fortschritte gemacht. Beim Laufen kommt mein Speed langsam wieder zurück, allerdings kann ich noch nicht abschätzen ob Restfolgen bleiben werden.
Es war ein wunderbarer Morgen, 1100 Athleten waren angetreten. Für uns Europäer sind die Australier und Neuseeländer natürlich genau in Februar am gefährlichsten. Wir kommen, zwar trainiert aber ohne Rennen in den Beinen, aus der Winterpause und sie sind in sommerlicher Hochform. Deswegen wusste ich auch, daß der heutige Ritt eine harte Angelegenheit werden sollte...
Wir haben sehr intensiv an unserem Schwimmen gearbeitet, das machte sich wirklich bezahlt und hat mir wahrscheinlich später auch den Podestplatz in meiner Klasse gerettet. Mit 24:53 kam ich als 43.Gesamt aus dem Wasser, an der dritten Stelle in meiner Klasse.
Am Rad merkte ich gleich, daß ich wirklich etwas bewegen konnte. Deswegen musste ich mich in der ersten Runde auch sehr zurückhalten, denn es sollte auch von der Einteilung her ein Test für den Ironman Malaysia werden. So waren es in der ersten Runde ein verhaltener 39,5km/h Schnitt. Kurz vor der Wende in die Zweite überholte ich dann Yvonne, die ganz gut unterwegs war, aber wie immer ihre Geschwindigkeit langsam steigerte. Ich hatte aber wirklich keine Zeit um meine Gedanken an ihr Rennen zu verschwenden, deswegen fuhr ich ohne große Geste weiter und meinte nur:"Bleib´ dran, die (Samantha Warriner) wird schon noch müde!" In der zweiten Runde ging es besonders gut und ich fing an richtig Druck zu machen. Ich hatte nun endlich die Gruppe abgeschüttelt, die mich die ganze erste Runde immer wieder überholt hatte und dann anschließend im Wind langsamer geworden war. Es fing an zu Regnen und es wurde ziemlich rutschig, vor allem für jene die ihr Rad nicht so im Griff haben. Kurz vor ich in die letzte Runde drehte überholte ich Samantha Warriner, die offensichtlich mit Problemen zu kämpfen hatte und müde wirkte. Mit einem kurzen und freundlichen "It´s tough today?" ließ ich sie stehen und dachte bei mir selber, daß es das gewesen wäre. Ich wusste, daß nicht weit hinter mir Yvonne, Belinda (Granger) und Rebekah (Keat) kommen würden. Als ich dann unten an der Wende Yvonne mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht entgegenkommen sah, deutete alles auf einen klaren Sieg von ihr hin. Sie hatte jedoch die Rechnung ohne die ITU-Eigenschaften ihrer Gegnerin gemacht, die ja den Welt-Cup gewonnen hatte und auch schon Weltmeisterin auf der Kurzdistanz gewesen war.
Wegen der vorsichtigen Fahrerei und der vielen langsameren Athleten auf der Strecke hatte sich wieder hinter mir eine kleine Gruppe gebildet. Es waren immer Kampfrichter mit uns mit, also fuhren alle fair. Ich bekam dann noch amüsanterweise die Anweisung von einem Referee ich solle die Gruppe abschütteln (ich fuhr da gerade 47km/h ;-) ). An der letzten Wende sah ich dann was loos war. Ich hatte etwas 5 Leute hinter mir, dann kam Yvonne mit einigem Abstand und dann wieder mit einigem Abstand Warriner als Letzte einer etwa 6-köpfigen Gruppe. Komisch gerade deswegen, wenn man bedenkt was sie und ihr Partner uns später vorwerfen sollten.
Jedenfalls hatte Warriner sich von ihrem Dip erholen können und fuhr nach meiner Auswertung in der dritten Runde ihre schnellste mit fast 39 Schnitt (!), obwohl sie in den ersten beiden Runden 5 Minuten auf Yvonne verloren hatte die 38km/h und dann 40 Schnitt gefahren war.
Ich fuhr dann im harten Gegenwind davon und kam als zweiter Amateur gesamt mit der schnellsten Radzeit in die T2. Auf der Laufstrecke zog ich meine Tempo konstant durch, mir fehlte noch der Endspeed, aber mit den 1:26 kann ich auf diesem 1/2-Marathon leben.
Im Ziele freute ich mich über eine 4:14 Endzeit und die Bronzemedaille in meiner Klasse. Nur etwa eineinhalb Minuten trennten die Plätze 1-3. Alles war ziemlich eng...
Meine Freude über die Leistung nach meiner Verletzung wurde leider ziemlich bald durch Beschuldigungen seitens Sam Warriners und ihres Lebensgefährten ich hätte Yvonne am Rad geholfen, beendet. Aber Yvonne hatte nicht etwa gewonnen. Nein, Warriner hatte sie in der Wechselzone überholt und eine hauchdünnen Vorsprung von 50 Sekunden ins Ziel retten können (nach Warriners Leistung am Rad in der letzten Runde).
Für mich gilt es nur festzustellen, daß ein echter Champion anders handelt. Meine Empfehlung ist es die Stärken seiner Gegner anzuerkennen und nach einem Sieg seine eigenen Schwächen auch zu akzeptieren und nicht zu versuchen, andere zu denunzieren und ihre Stärken damit schlecht zu machen. Ich hätte mir von einer Athletin dieses Formates ein anderes Niveau erwartet.
Das Rennen war ausgezeichnet organisiert und in den australischen Medien fand es großes Interesse.
Ergebnisse: Männer M35-39 Gesamt Frauen Gesamt
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Close racing for the medals...
The first race of the season is always connected to funny feelings. Normally we come out of a training-period after the winter-break to have a look what the hours of hard work left behind. I had a very big change in my career as I have switched to Mark Allen as my new coach. For most of the Triathletes Mark is an icon, for me he is one fo the most special persons that I have met in my life. Nevertheless I was nervous and courious to see what I can do after I had digested my jet-lag and a hard training block in Kona/Hawaii.
Just right for the bike-check-in on Saturday the weather-extremes brought us a nice warm "breeze": 47,6 °C!!! When I got up on Sunday I felt pretty good. I am still fighting with some back-pain and the remains of my injury, but I could make some nice improvements since the Ironman Hawaii. On the run I still miss the high-end speed, but is this is more crucial for short-and very fast half-distance races. We will see how much will remain a year after the surgery...
It was a wonderful morning, 1100 athletes had entered the race. For us Europeans the Australians and New Zealanders are the most dangerous at that time as they are in their best shape just enjoying the summer as we are coming out of winter. We are trained but there has been some time since the last races and a winterbreak in between. So I knew the ride today would not be an easy one and to handle those great athletes that were at the start-line.
We have worked on swimming pretty intensive which should pay off today and should be the time that I needed later to be on the podium in my category. With a 24:53 I was out of the water on 43rd position, the third place in my division.
On the bike I immediately felt that I can move the rock. So I decided to try and hold back in the first lap and so I ended that with a mellow 39,5k average. The race should be a test for Ironman Malaysia. Right when I finished the first lap I could see Yvonne and I overtook here. She was racing as usual: speeding up in the first lap and then really pushing hard after warming up. I didn´t have any time or sense to deal with her on that point as I had to focus on my race. My target was a podium and I knew that last year the M35-39 had been won here with a 4:18 hours. So no time to loose, not any second... I only could say to her: "Keep it up, she (Samantha Warriner) will get tired soon..."
The second lap was the best one (as it was for thers as the wind was not so extreme). I could get rid of some people behind me that were overtaking me all the time and then started to slow down in the wind in front of me. It started to rain and got pretty slippery, especially for those who were not so safe handling their bike.
Just before I turned onto the last lap I could overtake Sam Warriner who obviously was having troubles as she was riding while standing and looking tired. With a friendly "It´s tough today?" I passed her knowing that this would be it as there were Yvonne, Belinda (Granger) and Rebekah (Keat) coming not so far behind me. When I turned around I saw Yvonne coming after about 300 meters and she had a smile on her face as she had taken the lead from a fading Warriner. But she didn´t make her bill with the skills of a world-cup-winner and short-course world champion.
Because of some scared riders it got slower now and then as it was slippery. There was always a referee with me. So the race can only be judged as fair, at least where we were riding.
But I was once quite amused when a referee asked me to get rid of the group behind me. (I was riding a 47km/h ;-) ). At the last turn on 75k I saw the misery behind me: I had 5 people behind me, then there was a good gap, then came Yvonne with quite a distance on us behind her were 3 or 4 men. Then there was another group with 6 guys and Warriner in it. Interesting aspect as her partner and her would accuse us later of me pacing Yvonne and Yvonne of drafting me and others...
Anyway she had recovered from her dip and after I had a look at her bike-laps later I caculated that she did the last lap as her fastest with an average of 39kph and that after she had lost 5 minutes on Yvonne in the first and second lap, where Yvonne did a pretty solid but for her normal pace of 38kph and 40kph average.
I could get ahead and pushed it back to T2 where I finished my bike-ride with the best spilt of the amateurs. On the run I could keep my pace, but there was not a big high-end there. The 1:26 were alright for the 1/2-Marathon.
Ath the finish I was happy about my time of 4:14 hours on that course, something I could live with. It was close, I took the bronce-medal, only 1:30 minutes between place 1-3.
My joy after having that injury and now seeing a light at the horizon were instantly ended when Sam Warriner and her boy-friend started accusing me and Yvonne of pacing and drafting. But not that Yvonne had won, Warriner did so with a margin of 50 seconds which she could gain in transition after her performance on the bike.
I want to mention that a real champion doesn´t act that way and will accept the strength of others, especially when you beat the other. My recommendation is to also accept the own weakness and not try and hide missing ability in accusing others of playing wrong. I would have expected more class of an athlete like her.
The race was very well organised and local media covered the race well.
Results: Men M35-39 Overall Women Overall
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